Rundschreiben 20. Dezember 2009

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder,

unser diesjähriges Weihnachts-Rundschreiben kann ich mit einer erfreulichen Nachricht beginnen: Unser Ehrenmitglied und langjähriger Vorsitzender, Herr Dr. Walter Giesler, wurde mit der Universitätsmedaille für seine langjährigen Verdienste bei der Gründung unserer Universität und der Entwicklung des Austauschs zwischen Hochschule und Wirtschaft geehrt.

 

Er habe Wirtschaft und Forschung zusammengebracht und den Ausbau der Hochschule zu einem Motor der Region vorangetrieben, lobte der Universitätspräsident Professor Dr. Postleb Herrn Dr. Giesler. Unser Vorstand hat ihm natürlich von Herzen gratuliert und ich darf die heutige Gelegenheit benutzen, nochmals die Glückwünsche der gesamten Mitgliedschaft zum Ausdruck zu bringen. Bei allem, was er anpackt, ist er im wahrsten Sinne „ein Motor", das können wir auch aus Sicht unseres Vereins sagen. Seine langjährige Vorstandsarbeit und nicht zuletzt die von ihm seit Jahren organisierten Theaterfahrten belegen seine Einsatzfreude nachdrücklich. Und seine Begabung, alles, was er macht, mit einer gehörigen Prise Humor zu verbinden, macht ihn besonders sympathisch!

Wenn wir schon bei diesem Thema sind: Die diesjährige Theaterfahrt Ende Oktober nach Halberstadt und Quedlinburg war ein Höhepunkt im Vereinsleben unserer Fördergesellschaft. Von allen Teilnehmern hört man nur höchstes Lob für das Ehepaar Giesler, die wieder das Ganze vorbildlich organisiert haben. Herzlichen Dank dafür! Bei unserer Mitgliederversammlung folgt dann noch ein genauerer Bericht.

Merken Sie sich bitte den Termin für unsere Mitgliederversammlung vor. Im Gegensatz zur Richtlinie, die unsere Satzung vorgibt, findet er statt

am Sonntag, den 21.Februar 2010 im Staatstheater

Details, insbesondere die Tagesordnung, teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.

Diese Terminierung erfolgte aufgrund einer Bitte der Theaterleitung, der unser Vorstand, durchaus im eigenen Interesse, entsprochen hat. Am ursprünglich vorgesehenen Termin, dem 14.2.2010 hätte sich aufgrund der am Vorabend stattgefundenen Premiere

MEISTERSINGER für die beteiligten Künstler eine unangemessene Belastung ergeben, die sich auch nachteilig für unsere Versammlung ausgewirkt hätte. Wir bitten um Ihr Verständnis und um Vormerkung des neuen Termins.

Aus unserem Vereinsleben darf ich über einige Punkte berichten.
Aufgrund des überraschenden Todes unseres Vorstandsmitglieds Wilfried Gerke haben wir uns entschlossen, ein neues Vorstandsmitglied zu suchen. Wir haben auch schon einen Bewerber, der geradezu ein Wunschkandidat ist. Lassen Sie sich am 21.2.2010 überraschen, denn da stellt er sich vor und zur Wahl. Nur so viel vorab: Einer langen Tradition folgend, will die K+S AG „Flagge zeigen" und sich bei uns aktiv einbringen - das ist höchst erfreulich.

Die anlässlich des Todes von Wilfried Gerke auf Wunsch der Familie bei uns eingegangenen Sonderspenden betragen fast 6.000,- Euro. Sie werden in enger Anstimmung mit Frau Gerke für Zwecke unserer Fördergesellschaft verwendet. Nochmals herzlichen Dank an die Familie Gerke - auch namens der Theaterleitung.

Unsere Jugendförderung bekommt im nächsten Jahr eine konkrete Struktur, nachdem wir nun gut zwei Jahre lang Erfahrung sammeln konnten. Immerhin haben seitdem mehr als 5.000 Jugendliche von unseren finanziell geförderten Karten profitiert und unser Theater besucht. Zu Teilen haben wir auch mit dem kurhessischen Besucherring sehr erfolgreich zusammen gearbeitet. Frau Haeger und ihrem Team sei an dieser Stelle für die Kooperation gedankt.

Auch mit dem Kulturnetz gibt es eine Zusammenarbeit, die erste Früchte trägt.

Bei der Mitgliederversammlung am 21.2.2010 werden wir ausführlich berichten.

Unser Nachwuchspreis hat sich im Hinblick auf die Auszeichnung von Sängerinnen und Sängern als problematisch erwiesen. Von der Theaterleitung erhielten wir den entscheidenden Tipp: Die Altersgrenze für Sängerinnen und Sänger ist mit 30 Jahren zu niedrig angesetzt. Oft sind „Nachwuchskräfte" aufgrund des langen Studiums und der erforderlichen „Reifezeit für ihre Stimme" mit 30 noch nicht so weit, dass man sie als auszeichnungswürdiges Talent guten Gewissens auswählen (erkennen) kann. Die Theaterleitung hat vorgeschlagen, die Altersgrenze auf 33 Jahre anzuheben. Bei der letzten Vorstandssitzung haben wir dies mehrheitlich beschlossen.

Das 50jährige Jubiläum unseres Theatergebäudes wurde dieses Jahr feierlich begangen. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, sei folgender Hinweis erlaubt:

Im Stadtmuseum wird an vielen Stellen die Geschichte unseres Theaters aus mehreren Perspektiven beleuchtet. Auch einige sehr gut gemachte neue Tafeln (die Theaterleitung hat daran mitgewirkt) sind höchst informativ. Gehen Sie ins Stadtmuseum, es lohnt sich!

Im diesem Zusammenhang darf ich auf das beigefügte Gedicht hinweisen, das uns unser langjährigen Mitglied, Frau Ilse Weisbrod zur Verfügung gestellt hat. Ein geistreiches Zeugnis des Geschehens vor 50 Jahren. Viel Vergnügen beim Lesen!

Last but noch least weise ich auf das Schnupperabo hin, das unser Theater anbietet. Für wenig Geld kann man prüfen, ob man am Theater Gefallen findet - ein ideales Geschenk!

In der Hoffnung, dass unser heutiges Rundschreiben Sie noch rechtzeitig erreicht, wünsche ich Ihnen namens des gesamten Vorstands fröhliche Weihnachten und im neuen Jahr alles Gute - bleiben Sie gesund und erleben Sie viele schöne Stunden in unserem Theater.

Mit freundlichen Grüßen

 

H.-D. Müller

H.-D. Müller

Vorsitzender